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DAS 1x1 DER KOMMUNIKATION

Verfügbarkeit

NAS – Network Attached Storage Kostengünstige Lösung basierend auf dem klassischen Fileserver Konzept mit auf Verfügbarkeit und Leistung optimierten Fileservern und Platten Subsystemen. Wird ins klassische LAN eingebunden. Zusatzlösungen ermöglichen auch die Kombination mit Datenbankserver- oder remote SnapshotLösungen. Die Einbindung in Backup Lösungen erfolgt in der Regel über Serverless  oder LANless Backup mit guter Performance.   

SAN – Storage Area Network Komplexe und teurere Lösung für die Anbindung von Highend Speicher-Systemen an Server-Systeme. Üblicherweise werden die Speichersysteme auf zwei Rechenzentren oder Brandabschnitte redundant verteilt. Die Anbindung der Server-Systeme an ein SAN erfolgt über Fibre-Channel Controller und Swiches, die redundant auch zweikanalig an beide Rechenzentren angeschlossen werden. Hinzu kommt ein virtuelles Speichermanagement. Spiegelung der Daten für ClusterServer und die Einrichtung der Sicherungsresourcen an beiden Standorten ermöglicht bei einem Fail-over eines Standortes die Verteilung geschäftskritischer Applikationen. Für den Test und das Management eines solchen komplexen Systems ist umfangreiches Know-how notwendig.   

AFR – Application Focused Recovery Spezialisierte Produkte, die die Wiederherstellung datenbankbasierender Applikationen wie SQL Server, MS-Exchange, Lotus Notes,  Oracle oder SAP beschleunigen oder sicherer machen. Meist werden mehrmals am Tage sogenannte „Snapshot“-Kopien erstellt, mit denen in kürzester Zeit die Wiederherstellung eines definierten Zustandes erfolgen kann, z.B. nach Virenbefall oder bei einem corrupten File System. AFR wird in der Regel zusammen mit einer Cluster-Lösung eingesetzt, um die Wiederherstellung der Applikationsdaten mit der Lauffähigkeit der Installation zu kombinieren.   

Cluster Unter einem Cluster versteht man den Zusammenschluß von zwei oder mehreren Rechnern oder Prozessoren, die alle zur Lösung einer Aufgabe eingesetzt werden. Die Kommunikation der einzelnen Rechner erfolgt entweder über eine dedizierte (spezialisierte) Verbindung oder ein Hochgeschwindigkeitsnetzwerk. Durch das Clustering von Anwendungen können Prozesse auf mehrere Rechner zur Lastverteilung (Load Balancing) oder zur Ausfallsicherheit verteilt werden.

RAID Redundant Array of Inexpensive Disks Ein Raid System besteht aus einer Mehrzahl von Festplatten und der für den Anschluss an einen Host Computer notwendigen Hard-, Soft- und Firmware. Redundant bedeutet hier, dass die Daten nicht nur einmal gespeichert, sondern mehrmals vorhanden sind. Die bekanntesten Formen sind

RAID 1 und RAID 5. Beim Raid 1 (Mirrored Disk) werden zwei Festplatten gespiegelt, die Lesegeschwindigkeit erhöht, die Schreibgeschwindigkeit entspricht einer normalen Festplatte. Fällt eine Platte aus und wird diese ersetzt, wird zusätzliche Performance für das Umkopieren der  alten Daten auf die neue Platte benötigt. Beim Raid 5 (Spread Parity Data) wird mit einer Fehlerkorrektur mit Parity über die Platten verteilt gearbeitet. Hohe Lesegeschwindigkeit kann mit großer Sicherheit kombiniert werden. Schreibzugriffe können über die Platten verteilt werden. Je mehr Platten (mindestens drei), desto höher die Performance. Beim Ausfall einer Platte fällt die Leistung  stark ab, da die fehlenden Informationen erst berechnet werden müssen.

Cold-Hot-Standby Als Cold-Standby-Lösungen bezeichnet man Lösungen, bei denen  immer nur ein System aktiv ist und beim Ausfall das Backup-System manuell gestartet  wird. Hot-Standby ermöglicht das automatische Starten einer Applikation auf einem  laufenden Backup-System im Fehlerfalle. Optimal sind Hot-Standby-Systeme, die auch eine Lastverteilung ermöglichen, also nicht „nur“ Standby sind, sondern produktiv eingebunden sind. Dieses ist meist bei gut gestalteten Cluster-Lösungen der Fall.

Software Images Beliebtes Verfahren zur schnellen Wiederherstellung einer Maschine im Falle eines Desaster. Das Betriebssystem inklusive Anwendungen wird fertig konfiguriert auf Band oder CD gebrannt, um mit diesem Stand sofort wieder produktiv gehen zu können. Bewegungsdaten können im Anschluss aus der letzten Sicherung zurückgespielt werden.

V-LAN Bei einem virtuellen LAN handelt es sich um die redundante Auslegung eines Netzwerkes, wobei bei Ausfall eines Weges die Switches im LAN automatisch einen alternativen Weg eröffnen, ohne dass es zu Paketverlusten oder Unterbrechungen des  Betriebes kommt.

Update ist eine weiterentwickelte Fassung des Softwaresystems, die der Beseitigung von Fehlern dient.

Upgrade ist ein Systemausbau des Softwaresystems, der nicht nur eine Fehlerbeseitigung, sondern darüber hinaus auch zusätzliche Leistungsmerkmale enthält. Jede Upgrade-Version des Softwaresystems muss kompatibel zu ihren jeweiligen Vorgängerversionen sein.

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