Potenzial liegt brach: IM und Presence
Instant-Messaging und Presence Anzeige sind grundlegende Funktionen einer Unified Communications Lösung, da sie die Zusammenarbeit technisch unterstützen. Mit Presence ist es möglich, zu sehen wann welche Kommunikationspartner über welchen Kommunikationskanal erreichbar sind. Dennoch sind viele Benutzer gegenüber diesen beiden Anwendungen zurückhaltend, da sie ständige Kontrolle und Ablenkung durch Chats befürchten. So nutzen, laut der Studie "VoIP und Unified Communications" von Berlecon, nur 26 Prozent der befragten CIOs in ihren Unternehmen die Presence Anzeige.
Potenzial liegt brach
Obwohl mit der Presence Anzeige das Problem einer schlechten Erreichbarkeit verbessert werden kann, wird diese Funktion noch selten genutzt. Auch Instant Messaging wird in Deutschland, anders als im angelsächsischen Raum, wenig eingesetzt. So nimmt Instant Messaging nach E-Mail und Telefonie den dritten Platz der verwendeten Kommunikationsmittel ein. Das sich Instant Messaging und die Presence Anzeige nicht besser durchsetzen können, liegt in der Zurückhaltung der Endanwender, aber auch in noch nicht erfolgter Implementierung begründet. Doch ein vermehrter Einsatz dieser beiden elementaren UC-Funktionen führt zu positiven Praxiserfahrungen.
Steuerung der Erreichbarkeit
Mit der gezielten Nutzung der Presence Anzeige kann die eigene Erreichbarkeit gesteuert werden. Der Anwender kann sich auf "nicht verfügbar" schalten, wenn er bei einem wichtigen Projekt nicht gestört werden möchte. Eingehende Anrufe werden dann automatisch z. B. auf die Voicebox oder einen Vertreter umgeleitet. Stehen Instant Messaging und Presence Anzeige vermehrt zur Verfügung, entwickelt sich auch eine vermehrte Akzeptanz und Anwendung bei den Mitarbeitern.
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