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Stuttgart hinten mit h?
„Können Sie mich verstehen?“ – diese Frage bezog sich beim vierten datacForum im Gersthofener Ballonmuseum nicht auf die Lautstärke. Das Augsburger System- und Softwarehaus hatte Kunden, Partner und Interessenten eingeladen, um sich mit dem Thema Kommunikation zu beschäftigen. So referierte der Kommunikations- und Managementtrainer Jürgen Schultze über Tücken und Fallstricke von Kommunikation, denn, wenn zwei miteinander sprechen, müssen sie sich nicht zwangsläufig verstehen, so seine Meinung.
Der Bauch ist schneller als der Kopf
Dass man Stuttgart mit vier t und hinten mit h schreibt oder ein Viereck mit drei Strichen zeichnen kann, war den Besuchern des 4. datacForums zunächst reichlich suspekt: Doch Jürgen Schultze, Kommunikations- und Managementtrainer, löste das Rätsel schnell auf: Stuttgart schreibt man selbstverständlich mit vier t und das Worthinten mit h. Ein Viereck kann man mit drei Strichen drin zeichnen, das Viereck selbst natürlich mit vier Strichen. Zwei simple Beispiele, die deutlich machen, dass es immer auf die Art und Weise der Kommunikation ankommt. Auch über die Funktion des „Neandertalers“ klärte Schultze sein Publikum auf: „Das Bauchgefühl ist schneller als der Kopf“, so der Trainer. Kommunikation, die nicht die Befindlichkeiten des Gegenübers berücksichtigt, kann fatale Folgen haben und zu Missverständnissen führen.
Knigge der Business-Kommunikation
Wie leicht man in „Kommunikationsfallen“ tappen kann, erfuhr das Publikum am eigenen Leib: Nicht einfach waren die Aufgaben, die das Publikum bei kleinen Experimenten lösen musste. Auch für die üblichen Instrumente der Business-Kommunikation – Fax, E-Mail, SMS, Telefon – gelten besondere Regeln. „Das geschriebene Wort wiegt beispielsweise weitaus mehr als das gesprochen“, so Schultze. Er ordnete den einzelnen Kommunikationsmedien auch eigene Funktionen zu. SMS diene beispielsweise der Notkommunikation. Dass häufig selbst die einfachsten Regeln nicht berücksichtigt werden, erklärte Schultze am Beispiel, wie man sich am Telefon melden sollte. Sein Tipp: „Halten Sie es wie 007: Bond, James Bond – jeder kennt diesen Namen.“ Die rund 80 Besucher des Forums waren sich beim anschließenden Get Together einig, dass sie viele Anregungen für ihre tägliche Arbeit mitnehmen konnten. „Das war ein abwechslungsreicher Abend mit einem auf hohem Niveau organisiertem Programm,“ so das Fazit einer Teilnehmerin.
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