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25 Jahre datac: Innovation mit Tradition

„25 Jahre datac, das bedeutet 25 Jahre aktive Begleitung und Gestaltung eines rasanten Technologie-Wandels“, resümierte Matthias Stender, geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens, beim datacForum anlässlich des 25-jährigen Firmen-Jubiläums. Gestartet ist datac 1981 unter der Leitung von Dr. Freitag mit der Entwicklung und Fertigung von Steuerungen für Textilmaschine sowie Telex-Vermittlungsrechnern. Kerngeschäft war die Distribution der Geräte an Europäische PTT´s.

Postzulassung für “datafax”

Mit der Entwicklung und Post-Zulassung des ersten Fax-Controllers „datafax“ zur Anbindung an IT-Systeme im Jahr 1989 nahm das Unternehmen eine Vorreiterrolle ein: „Wir hatten damit die erste postzugelassene EDV-Anbindung entwickelt. Die Post betrieb ihre Dienstübergänge von Telex nach Teletext und Fax auf Basis unserer Geräte“, erläuterte Geschäftsführer Matthias Stender. Mit der UNIX basierenden Lösungen TECOM-X für Telex und Fax kamen die Controller auf vielen Plattformen zum Einsatz. “In der Augsburger Region war das Unternehmen Müllermilch einer unserer ersten Siemens RM 600 Kunden”, erzählte Stender.

Konzentration auf den Kommunikationssektor

Mit der Umfirmierung in datac Kommunikationssysteme und der Übernahme der Geschäftsleitung durch Dipl.-Ing. Matthias Stender erfolgte eine Konzentration des Geschäftsfeldes auf den Kommunikationssektor. Mit der OS/2 basierenden Lösung DAXY  in Kooperation mit der Dr. Neuhaus AG wurden umfangreiche Telex- und Fax-Vermittlungssysteme realisiert. Unter anderem war die MAN B&W Diesel AG in Augsburg einer der Kunden, die über eine datac-Host-Anbindung ihre Materialbestellungen und zentrale Fax-Eingangsvermittlung abwickelte. Zu dieser Zeit wurden auch die ersten Anbindungen an Mail Systeme wie MS-Mail und cc:Mail realisiert.

Integration von Sprachapplikationen

In Kooperation mit der Firma PP-COM (heute Cycos AG) wurden 1993 auf Basis eines UNIX Clusters die ersten kaskadierbaren NVS Systeme für Telex, Fax und Sprachspeicher implementiert. Dieses war der erste Schritt, auch Sprachapplikationen in die PC-Welt zu integrieren. In 1997 erfolgte dann mit der Kommunikationssoftware mrs 3.10 die Server-Migration auf Windows Plattformen (Windows NT 3.50 bzw. 4.0) mit neuen Möglichkeiten in der zentralen Benutzer-Administration und der zentralen Fax-Konvertierung. 2003 folgte der Launch neuer Leistungsmerkmale und neuer Medien wie Computer Telefonie (CTI), SMS-Unterstützung sowie die automatische Anrufverteilung (ACD). Diese ermöglichten neue Wege auf Basis von mrs 4.XX.

Neuer Standard durch IP

Der Schritt zum Multimedia Call Center und die Integration von VoIP-Schnittstellen beseitigten schließlich den Medienbruch zwischen LAN-Applikationen und den TK-Systemen auf Basis mrs 5.X. Aktueller Stand sind heute – nach 25 Jahren Technikgeschichte – IP-integrierte Services für IT und in der Telefonie, die sprachgesteuert neue Standards für die Ergonomie und Automation von Arbeitsabläufen setzen.

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