IT übersetzt.

Sie haben kein Wörterbuch für Fachchinesisch? Dann nehmen Sie doch unseres.

a

A/V-Edgedienst

Ein Dienst für den Edgeserver, der einen gemeinsamen vertrauenswürdigen Verbindungspunkt bereitstellt, über den Mediendatenverkehr NATs (Network Address Translation, Netzwerkadressenübersetzung) und Firewalls durchqueren kann.

A/V-Konferenzserver

Eine Serverrolle, auf der Audio-/Videoeingaben aus mehreren Quellen für Audio-/Videokonferenzen mit mehreren Beteiligten gemischt und verwaltet werden.

Access Point

Sender in einem drahtlosen Netzwerk, an dem sich die User anmelden, um sich so mit dem zentralen Server zu verbinden.

ACD

Automatic Call Distribution: Automatische Vermittlung von Telefonanrufen. ACD verteilt eingehende Telefonanrufe gemäß einer vorher definierten Route (Call Flow) auf bestimmte Mitarbeiter (Agenten).

ACD Supervisor

Der ACD Supervisor kann die Anrufe im Contact Center steuern und überwachen.

Active Directory

Verzeichnisdienst von Microsoft Windows Server Architekturen (kurz AD) zur zentralen Pflege von Benutzerdaten.

Adressbuchdienst

Frontend Server Dienst, der dem Client und dem Mobile Client Informationen aus der globalen Active Directory Adressliste bereitstellt. Dieser Dienst kann auch die Rufnummernnormalisierung für Telefonieclients ausführen.

Agent

Ein Benutzer, der eingehende Anrufe annimmt, die über eine Reaktionsgruppe weitergeleitet werden. Ein formeller Agent muss sich bei den ihm zugewiesenen Reaktionsgruppen an- und wieder abmelden. Siehe auch informelle und formelle Agents.

AMD

Automatic Message Distribution: Automatische Vermittlung von unterschiedlichen Nachrichtenformen (z.B. E-Mail, Fax, SMS), entweder Software- oder Hardware-gesteuert.

ANI

Automatic Number Identification

Anonymer Benutzer

Ein externer Benutzer ohne Anmeldeinformationen für die Active Directory Domänendienste. Anders als ein Verbundbenutzer wird ein anonymer Benutzer nicht authentifiziert.

Anrufweiterleitung

Das automatische Senden eines ankommenden Anrufes an eine vom Benutzer festgelegte Rufnummer. Dies kann ein registriertes SIP-Gerät, eine PSTN-Nummer oder Voicemail sein.

Anwendungsfreigabeserver

Serverrolle im Office Communications Server, die für die Verwaltung und das Streaming von freigegebenen Anwendungen oder eines vollständigen Desktops während einer Konferenz verantwortlich ist.

Anwendungsserver

Teil des Frontend Servers, der eine Plattform für die Bereitstellung, das Hosten und die Verwaltung von Unified Communications Anwendungen bietet.

Anwesenheit

Die Möglichkeit, die Verfügbarkeit und Bereitschaft zur Kommunikation einer Person in Echtzeit anzuzeigen.

Anwesenheitsbasiertes Routing

Im Reaktionsgruppendienst eine Erweiterung eines Sammel- anschlussalgorithmus, der Anrufe nur dann an Agents umleitet, wenn deren Anwesenheitsstatus auf Verfügbar festgelegt ist.

Applikationsserver

Server, auf dem die benötigten Anwendungsprogramme und -module laufen, und der diese Applikationen allen autorisierten Benutzern zur Verfügung stellt. Zusätzlich steht er in Verbindung mit Datenbanken, um alle benötigten Daten zuzusteuern.

Archivierungsdatenbank

Eine SQL Server-Datenbank, die alle Sofortnachrichtenunterhaltungen und Sofortnachrichten-Gruppenkonferenzen für den Archivierungsdienst speichert.

Archivierungsserver

Archiviert Lync Besprechungsinhalte und Sofortnachrichten.

ATA

Analog Terminal Adapter: Ermöglicht die Einbindung von analogen Endgeräte in eine VoIP Infrastruktur.

Audiokonferenz

Eine Audiositzung, die vom A/V-Konferenzserver von Office Communications Server vermittelt wird. In Communicator Web Access ein Anruf, der mindestens drei Personen umfasst.

Authentifizierter Anrufer

Ein Teilnehmer, der sich einer Konferenz über VoIP (Voice over Internet Protocol) anschließt und über die Active Directory-Domänendienste (Active Directory Domain Services, AD DS) authentifiziert wird.

Automated Attendant

Automatisches sprachgesteuertes System, das eingehende Telefonanrufe entgegennimmt und den Anrufer über interaktive Sprachmenüs durch den Anruf führt sowie weitere Funktionen (automatische Weiterleitung zur Voicebox) ausführt.

b

Backend Server

Datenbankserver mit SQL Server, der die Datenbankdienste für den Frontend Server bereitstellt. Auf diesem Server wird keine Lync Server Software ausgeführt. In die SQL Datenbank speichert der Backend Server Anwesenheitsinformationen, Kontatklisten, Konferenz- und Konferenzplanungsdaten.

BIOS

Basic Input/Output System: Startet die Grundlegen Prozesse und Programme beim Einschalten eines PCs

BRI

Basic Rate Interface

c

CAC

Call Admission Control: Anrufsteuerung

CAD

Call Attached Data: Funktion zur Anzeige und Weiterleitung von anrufbezogenen Daten.

Call Handle

Eindeutig identifizierender Bezeichner für jeweils eine dedizierte Kommunikationsbeziehung. Wird ein Anruf aufgebaut, wird der Call Handle erzeugt und begleitet das Gespräch über die gesamte Dauer, so dass eine eindeutige Referenz darauf möglich ist.

CalledID

Bezeichnung der Rufnummer, die bei einem Telefonat angerufen wird.

CallerlD

Bezeichnung der Rufnummer, von der aus ein Telefonat initiiert wird.

CAPI

Common Application Programming Interface: ISDN konforme und standardisierte Programmierschnittstelle. CAPI erlaubt die Datenübertragung per ISDN und unterstützt auch Sprachapplikationen und Faxserver.

CCCP

Centralized Conference Control Protocol: Ein benutzerdefiniertes Protokoll für die Benachrichtigung über die Konferenzerstellung und Steuerbefehle zwischen Clients und Office Communications Server.

Chatroom

Ein permanentes, themenbasiertes, zugriffsgesteuertes Forum für textbasierte Unterhaltungen.

Chatroomeinladungen

Eine Einstellung, die auf einen Chatroom angewendet werden kann, was dazu führt, dass der Gruppenchatserver eine Einladung zum Beitritt zur Unterhaltung an alle Benutzer ausgibt, die sich auf der Mitgliederliste für diesen Chatroom befinden.

Chatroomserver

Eine Serverrolle, mit der folgende Aufgaben im Zusammenhang mit Chatrooms durchgeführt werden können: Instanziieren, Verwalten von Berechtigungen, Aufrechterhalten des Status und Löschen.

Chatroomsichtbarkeit

Eine Einstellung, die auf einen Chatroom angewendet werden kann, durch die eingeschränkt wird, welche Benutzer den Chatroom sehen können, wenn sie nach einem Chatroom suchen, dem sie beitreten können. Mögliche Optionen sind Privat (der Chatroom kann nur von Benutzern gesehen werden, die Mitglieder des Chatrooms sind) und Sichtbarkeit (der Chatroom kann von allen Benutzern gesehen werden, die sich in dem Bereich für die Kategorie befinden, zu der dieser Chat gehört).

Chatverlauf

Eine Sammlung von gespeicherten Nachrichten aus einem Chatroom, die nicht mehr im Chatroom selbst angezeigt werden, aber von Mitgliedern des Chatrooms, in dem die Nachrichten veröffentlicht wurden, durchsucht und gelesen werden können. Siehe auch die Themen zum kontext- und verlaufsbezogenen Backchat.

CIC

Customer Interaction Center: eine Contact-Center-Anwendung innerhalb von SAP R/3. Das CIC optimiert die Kommunikation zwischen z.B. Unternehmen und Kunden, indem es die Vielzahl der Möglichen Nachrichten- und Kommunikationswege steuert (z.B. E-Mail, Fax, Telefon, SMS). CIC erlaubt die Anbindung und herstellerunabhängige Integration unterschiedlicher Kommunikationslösungen.

Communicator Attendant

Eine integrierte Clientanwendung für den Zugriff auf die Konferenzzentrale.

Communicator Mobile

Ein für den Einsatz im Unternehmen ausgelegter Messaging-Client für mobile Geräte, der Funktionen für Sofortnachrichten, Anwesenheitsinformationen und Telefonie vereint.

Communicator Mobile für Java

Ein für den Einsatz im Unternehmen ausgelegter Messaging-Client für Nokia S40-Telefone, der Sofortnachrichten (IM)-, Anwesenheits- und Telefoniefunktionen vereint.

Communicator Web Access

Browserbasierte Clientsoftware, mit der die Benutzer auf Sofortnachrichten-/Anwesenheits- und Desktopfreigabefunktionen auf einem Computer zugreifen können, auf dem Microsoft Windows, Apple Mac OS oder Linux ausgeführt wird.

Communicator Web Access Add-In

Add-In für den Office Communicator, das die Desktopfreigabe in Communicator Web Access ermöglicht.

Communicator-Anruf

Ein VoIP-Anruf (Voice over Internet Protocol), der an alle Geräte des Kontakts weitergeleitet wird, auf denen Office Communicator ausgeführt wird.

Contact Center

Zentrale Anlaufstelle für die Kommunikation zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden, Interessenten, Lieferanten und Partnern. Ziel ist die effiziente, lösungs- und serviceorientierte Kommunikation -- zumeist per Telefon und E-Mail. Innerhalb des Contact Centers werden Telefongespräche üblicherweise per Automated Call Distribution (ACD) verteilt und weitergeleitet, Offline-Nachrichten per Automated Message Distribution (AMD) (siehe dort).

CPU

Central Prozessing Unit: Zentrale Recheneinheit eines PCs (Hauptprozessor).

CRM

Customer Relationship Management: bezeichnet die Gesamtheit aller Maßnahmen eines Unternehmens, mit seinen Kunden in Verbindung zu bleiben. CRM ist vor allem für das Marketing wichtig, weil es im Idealfall erlaubt, jeden Kunden individuell anzusprechen und gemäß seiner Interessen, Bedürfnisse und Vorlieben die passenden Angebote zu machen. Für das Controlling erlaubt CRM, einzelne Kunden zu bewerten und Aussagen über das Verhalten bestimmter Kundengruppen zu treffen. Für ein tragfähiges CRM ist eine reibungslose und vielkanalige Kommunikation mit den entsprechenden technischen Kommunikationslösungen Bedingung.

CTI

Computer Telephony Integration: Bezeichnung für die Verbindung von Telekommunikationsanlagen mit Computersystemen. Die entsprechenden Schnittstellen heißen CTI-Schnittstellen. CTI erlaubt die Steuerung eines Telefons per PC oder die automatische Anzeige von Daten auf dem PC, die zu einem Telefonanruf relevant sind (Kundendaten, Bestellhistorie etc.). Insofern überwindet CTI die überkommenen Grenzen zwischen Computer und Telefon.

d

DDI

Direct Dial-In: Schlüsselfunktion von ISDN, mit der individuelle Telefonnummern an Nebenstellen und Abteilungen vergeben werden können. Diese Nebenstellen können dann ohne den Umweg über eine Telefonzentrale direkt angerufen werden.

Desktopfreigabe

Verfügbarmachen einer Desktopansicht eines Benutzers für Konferenzteilnehmer.

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol: Automatische Vergabe von IP Adressen an PCs in einem internen Netzwerk.

DID

Direct inward dialing: Schlüsselfunktion von ISDN, mit der individuelle Telefonnummern an Nebenstellen und Abteilungen vergeben werden können. Diese Nebenstellen können dann ohne den Umweg über eine Telefonzentrale direkt angerufen werden.

Direct Access Mode

Zugriffsmodus auf Voicemail, in dem persönliche Einstellungen vorgenommen werden können (z.B. Aufnahme von Ansagen, Abruf der eingegangenen Nachrichten, Bearbeiten und Versenden von Nachrichten).

Director

Dient zur Authentifizierung von Lync Benutzeranforderungen (keine Kontenverwaltung).

DMZ

Demilitarized Zone: Entmilitarisierte, neutrale Zone, die sich zwischen dem LAN und den WAN befindet.

DNS

Domain Name System: Zuständig für die Übersetzung von Domänennamen in IP Adressen

DSP

Digital Signal Processing: Digitale Signalverarbeitung in Echtzeit

DTMF

Dual Tone Multi Frequency (wörtlich: Zweiton-Mehrfrequenz): auch bekannt als Tonwahlverfahren. Dabei werden beim Drücken der Tasten des Telefongeräts Töne erzeugt, die aus der Kombination von jeweils zwei Frequenzen bestehen. Über diese Töne lassen sich Rufnummern wählen und im Rahmen von automatisierten Services bestimmten Funktionen ansteuern (z.B. beim Telefon-Banking).

e

Early Media

Bezeichnet die Audio- und Videodaten (Ankündigungen, Eingabeaufforderungen, Sprachbefehle), die ausgetauscht werden, bevor der Empfänger den Anruf entgegen nimmt.

Edgeserver

Ermöglicht es Benutzern, mit anderen Benutzern außerhalb der Firewall zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten. Die externen Benutzer können aus dem eigenen Unternhemen, aus einem Verbundpartner oder zu einer Konferenz eigelandene Teilnehmer sein. Der Edge ist auch für die Verbindung mit öffentlichen Instant Messaging Diensten (Windwos Live, AOL, Yahoo!) zuständig.

Einwahlaudiokonferenzen

Der Audioteil einer Konferenz, der Sie sich anschließen können, indem Sie sich mit einem Telefon im Telefonfestnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN) einwählen.

Enterprise VoIP

Die softwaregestützte VoIP Lösung von Microsoft, die alle Funktionen von Unified Communications umfasst, einschließlich der Möglichkeit, VoIP-Anrufe mit einem oder mehreren Teilnehmern zu tätigen, stabile Anrufweiterleitungsfeatures zu konfigurieren und Voicemails über Microsoft Exchange Unified Messaging zu empfangen.

Erweiterte Anwesenheit

Die Möglichkeit zum Veröffentlichen von angepassten Statusinformationen in Abhängigkeit von der Beziehung des Abonnenten dieser Daten zu der Quelle der Statusinformationen.

Explicit Call Transfer

Explicit Call Transfer verbindet zwei Teilnehmer innerhalb einer TK-Anlage direkt miteinander (auch: „Path Replacement“).

Externe Sprachsteuerung

Ein Dienst, mit dem ein mobiles Gerät mit dem Unternehmensnetzwerk verbunden wird. Mit der externen Sprachsteuerung können auf den mobilen Geräten, auf denen Office Communicator Mobile für Windows ausgeführt wird, Anrufe über das Unternehmensnetzwerk und das Netz des Mobilfunkbetreibers gesendet und empfangen werden.

Externer Anrufer

Ein nicht authentifizierter Teilnehmer, der sich einer Konferenz über das Telefonfestnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN) anschließt.

Externer Benutzer

Ein Benutzer, der von außerhalb der Firewall der Organisation eine Verbindung herstellt. Zu den externen Benutzern gehören anonyme Benutzer, Verbundbenutzer und Unternehmensbenutzer, die sich remote anmelden.

Externer Port

Ein Port eines Computers, auf den über das Internet zugegriffen werden kann.

f

Failover

Ausfallsicherheit: Sekundärer Betriebsmodus, in dem die Funktionen von Systemkomponenten von einem redundantem System übernommen werden, wenn die primäre Komponente nicht mehr zur Verfügung steht.

Follow-Me-Funktion

Funktion zur Rufumleitung bzw. Rufweiterleitung von eingehenden Anrufen auf einem Telefon. Wenn das Telefon gerade nicht online ist oder der Ruf nicht angenommen werden kann, ermöglicht es die Follow-Me-Funktion, die Anrufe stattdessen auf einem beliebigen anderen Festnetz- oder Mobiltelefon anzunehmen.

Formeller Agent

Ein Agent, dessen Verfügbarkeit davon abhängig ist, ob der Agent an- oder abgemeldet ist. Siehe auch Agent.

Forwarding Access Mode

Weiterleitungsmodus in einer Voicemail-Funktion. Diese Funktion erlaubt es einem Anrufer, eine Nachricht zu hinterlassen, wenn sein Anruf auf eine Mailbox umgeleitet wurde. Die Zuordnung zur entsprechenden Mailbox erfolgt über die Redirected Number (siehe dort).

FQDN

Fully Qualified Domain Name (Vollqualifizierter Domänenname): Der vollständige Name, mit dem eine Domäne eindeutig identifiziert wird.

Frontend Server

Wichtigste Lync Serverrolle mit folgenden Funktionen: Benutzerauthentifizierung und -registrierung, Anwesenheitsinformationen und Visitenkartenaustausch, Adressbuchdienste und Verteilerlistenerweiterung, Sofortnachrichtenfunktionalität, Webkonferenzen und Anwendungsfreigabe, Dienste zum Hosten von Anwendungen

g

Gateway

Erlaubt Netzwerken, miteinander zu kommunizieren, selbst wenn sie auf unterschiedlichen Protokollen basieren. Dazu wandelt das Gateway die Daten von einem Protokoll in kompatible Formate des anderen Protokolls um, damit die Kommunikation stattfinden kann.

Gruppenchat

Ein Feature, das den Austausch von Textnachrichten ermöglicht, bei dem die Nachrichten in einem Chatroom veröffentlicht werden, wo sie von mehreren Teilnehmern in Echtzeit angezeigt und beantwortet werden können. Gruppenchat ist auch der Name der Clientanwendung, die Zugriff auf den Gruppenchatdienst bereitstellt.

Gruppenchatdienst

Ein Dienst, der permanente Chatrooms sowie eine Archivierung der Inhalte ermöglicht. Diese Funktionalität ist besonders zur Einhaltung von Bestimmungen nützlich.

GSM

Global System Mobile: ist ein europäischer Standard für digitale Mobiltelefone, der auch Zusatzdienste zulässt. Zu den GSM-Diensten gehören hauptsächlich Sprache (Handy-Telefonie) und Kurznachrichten (SMS = Short Message Service).

Guest Access Mode

Anrufbeantwortermodus in einer Voicemail-Funktion. Diese Funktion erlaubt es einem Anrufer, direkt eine bestimmte Mailbox anzuwählen, um dort eine Nachricht zu hinterlassen oder eine aufgenommene Nachricht abzuhören.

h

H.323

H.323 war der erste IP-Telefonie-Standard, um Audio- und Video-Daten per RTP über IP-Netzwerke zu transportieren. H.323 eignet sich gut für die Verbindung zwischen IP und ISDN.

i

IEEE

Institute of Electric and Electronic Engineers: Das IEEE (gegründet 1963) legt die Normen im Netzwerkbereich fest, z.B. für Übertragungsprotokolle, Datenübertragungsgeschwindigkeiten und Verkabelung.

IFP

Internet Facsimile Protocol: Datenpakete, die bei der Faxübertragung per Internet (Fax over IP) gemäß dem T.38-Protokoll versendet werden.

IM

Instant Messaging, Sofortnachricht: Eine Möglichkeit der interaktiven Kommunikation mit einem oder mehreren Computern durch Senden und Empfangen von Textnachrichten in Echtzeit.

Informeller Agent

Ein Agent, der sich bei einer Reaktionsgruppe nicht an- oder abmelden muss, um Anrufe entgegennehmen zu können. Ein informeller Agent ist meist ein Mitarbeiter, der Anrufe nur in Teilzeit beantwortet. Siehe auch Agent.

Interne IP-Adresse

Eine IP-Adresse, die dem internen Netzwerk einer Organisation zugewiesen ist. Solche Adressen werden auch als private IP-Adressen bezeichnet.

IP

Internet Protocol: Dieses Übertragungsprotokoll ist Teil der TCP/IP- Protokollgruppe, einem anerkannten Industriestandard für die Datenübertragung zwischen Kommunikationssystemen. Ein Übertragungsprotokoll definiert die Regeln und Abläufe in einem Kommunikationssystem. Das IP hat vor allem die Aufgabe, Informationen netzübergreifend eindeutig zu adressieren und damit die zutreffende Versendung der Daten zu sichern. Dabei arbeitet IP nicht leitungs-, sondern paketvermittelt. Das bedeutet, dass keine Verbindung aufgebaut und getrennt wird, sondern die Daten in einzelne Pakete zerteilt werden, die dann auf Basis einer intelligenten Netzinfrastruktur über die jeweils günstigsten Verbindungen zu ihrem Empfänger transportiert werden. Diese intelligente Wegewahl heißt Routing (siehe auch TCP).

IP / PSTN Gateway

Ein Mediengateway, das die Interoperation zwischen IP-basierten und PSTN-basierten Telefoniesystemen unterstützt. Siehe auch Mediengateway.

IP Telefonie

Bei der IP-Telefonie (Voice-over-IP oder VolP) werden Sprachinformationen über das Internet-Protokoll (IP) übertragen, nicht auf dem herkömmlichen Weg per Sprachkanal. Sprache wird dabei in Daten umgerechnet und IP-gemäß als Datenpakete übertragen. Beim Gesprächspartner werden die Datenpakete dann wieder zu Sprache zurückgerechnet. VoIP braucht eigene Telefonendgeräte und erlaubt die Einbindung von computergestützten Leistungen. Insofern ist IP-Telefonie eine Säule der Unified Communication.

IPsec

IP Security Protocol: Erweiterung von IP um Verschlüsselungs- und Authentifizierungsmechanismen. Damit erhält das Internet-Protokoll die Fähigkeit IP-Pakete kryptografisch gesichert über öffentliche unsichere Netze zu transportieren. IPsec wurde von der Internet Engineering Task Force (IETF) als integraler Bestandteil von IPv6 entwickelt.

ISDN

Integrated Services Digital Network: digitales Kommunikationsnetz, das auch über Telefonie hinausgehende Dienste integrieren kann. Entstanden als Weiterentwicklung des analogen Fernsprechnetzes, können per ISDN auf digitalem Wege Telefongespräche, Fax, Datex-J, Bildtelefonie und weitere Daten übertragen werden.

IVR

Interactive Voice Response: Ein Feature des Reaktionsgruppendiensts, mit dem sowohl Spracheingaben als auch Eingaben über MFV-Tasten (Mehrfrequenzverfahren) verarbeitet werden, um einen Telefonanruf umzuleiten und/oder dem Agent, der den Anruf entgegennimmt, Informationen bereitzustellen.

k

Kampagne

Bezeichnung für eine gezielte Aktion, bei der aus dem Contact Center eines Unternehmens heraus bestimmte Listen von Telefonnummern abtelefoniert werden. Im Rahmen der Kampagne werden Rufnummern automatisch angewählt und die aufgebauten Gespräche an verfügbare Contact-Center-Mitarbeiter übergeben.

Kernel

Zentrale Komponente eines Computerprogramms. Der Kernel wird beim Start eines Programms in den Arbeitsspeicher des Computers geladen. Von dort startet er alle weiteren für die Arbeit benötigten Systemroutinen, überwacht sie und beendet sie zu gegebener Zeit wieder.

Kommunikationsdatensatz (KDS)

Eine Funktion des Monitoring Servers zum Erfassen von Informationen (Benutzer An- oder Abmeldung, Konferenz Beitritt, Übertragung von Dateien, VoIP-Anrufe). Es werden nur Nutzungsdaten erfasst; der Inhalt der Kommunikationsaktivitäten wird nicht archiviert.

Kommunikationsserver

Serversystem, auf dem eine Kommunikationslösung läuft, wobei diese meist mehrere Funktionen umfasst, z.B. Telefon, Fax, SMS sowie weiterführende Dienste für die Arbeit des Contact Centers eines Unternehmens.

Konferenz

Eine Sofortnachrichten-, Audio- oder Videositzung, die von Office Communications Server vermittelt wird.

Konferenzankündigungsdienst

Eine Unified Communications-Anwendung, die eine Ankündigung abspielt, wenn ein Konferenzteilnehmer einer Konferenz beitritt oder diese verlässt.

Konferenzserver

Eine Serverrolle, von der die Eingaben von mehreren Clients in einer Gruppensitzung gemischt und verwaltet werden. (Auch MCU oder Multipoint Control Unit genannt.)

Konferenzzentrale

Eine Unified Communications-Anwendung, die Einwahlaudiokonferenzen ermöglicht, bei denen sich die Benutzer von einem Telefon im Telefonfestnetz (Public Switched Telephone Network, PSTN) aus einer Audio-/Videokonferenz anschließen.

Konferenzzustandsobjekt

Ein Konferenzzustandsdienst, der alle Gruppensofortnachrichten-Sitzungen, A/V-Sitzungen mit mehreren Teilnehmern und Sitzungen zur Zusammenarbeit an Daten auf dem Frontend Server, auf dem dieser sich befindet, verwaltet.

Konfigurationstool für Reaktionsgruppen

Ein Webtool, das für die Erstellung und Verwaltung von Reaktionsgruppen verwendet wird. Das Tool wird von Administratoren verwendet, um eine Reaktionsgruppe einzurichten. Dazu gehört das Auswählen der zu verwendenden Reaktionsgruppenvorlage und das Festlegen der Willkommensnachricht, der Wartemusik, der Fragen, die dem Anrufer gestellt werden und der Warteschlangen, in die die Anrufe umgeleitet werden. Das Tool wird auch von festgelegten Endbenutzern (Reaktionsgruppenleitern) verwendet, um bestimmte Reaktionsgruppeneinstellungen wie Geschäftszeiten und Wartemusik zu verwalten.

Kontakt

Ein einzelner Eintrag in einer Kontaktliste.

Kontaktgruppe

Eine benutzerdefinierte Sammlung von Kontakten. Ein Benutzer kann eine Nachricht an eine Kontaktgruppe senden; die einzelnen verfügbaren Mitglieder der Gruppe werden einer Konferenz hinzugefügt.

Kontaktliste

Eine Liste mit Kollegen, Familienangehörigen, Freunden und Partnern, mit denen der Benutzer am häufigsten kommuniziert.

l

LAN

Local Area Network: lokales Netzwerk. In einem LAN können mehrere Nutzer innerhalb eines räumlich begrenzten Bereichs Nachrichten austauschen, Daten gemeinsam bearbeiten und Ressourcen gemeinsam nutzen (z.B. Drucker). Typische LAN-Technologien sind Ethernet oder Token Ring.

Live Meeting Client

Ein Windows-basierter Desktopclient für Webkonferenzen, die von Office Communications Server, vom Webkonferenzserver oder vom Microsoft Office Live Meeting-Dienst gehostet werden

m

MAC

Media Access Control: eindeutige Hardwarekennung im Netzwerk

Mediengateway

Ein Gerät, das Signale und Medien in unterschiedlichen Formaten zwischen der Enterprise-VoIP-Infrastruktur und einer PSTN- bzw. einer Nebenstellenanlage übersetzt.

Microsoft Office Live Meeting-Client

Clientsoftware, die Zugriff auf Webkonferenz- und Anwendungsfreigabefunktionen bietet.

MMCC

Multimedia Contact Center: Contact Center Lösung unter Einbeziehung von Multimedia Inhalten (Unified Messaging, ACD, Sprachansagen, Anrufbeantworter).

Monitoring Server

Eine Serverrolle im internen Netzwerk, von der Kommunikationsdatensätze und QoE-Informationen (Quality of Experience) gesammelt werden.

Monitorpunkt

Funktion im Rahmen der computerintegrierten Telefonie, bei der der Status von ausgewählten Telefonendgeräten kontinuierlich überwacht wird, z.B. zur effizienten Verteilung von Anrufen.

MPOP

Multi Points Of Presence: User Anmeldung am Server mit mehreren Geräten.

n

NAS

Network Attached Storage: zentraler Dateiserver im Netzwerk (Netzwerkspeicher)

NAT

Network Address Translation: Eine Möglichkeit der Übersetzung interner IP-Adressen in externe IP-Adressen, sodass die internen IP-Adressen für externe Computer nicht sichtbar sind und eine Organisation mit einem Minimum externer IP-Adressen auf das Internet zugreifen kann.

NIC

Network Interface Card: Steckkarte für PCs, um die Verbindung mit einem Netzwerk herstellen zukönnen.

o

Oeffentlich routingfähige IP-Adresse

Eine IP-Adresse, die Teil eines internen Netzwerks oder eines Umkreisnetzwerks ist, an das Daten direkt von außerhalb der Firewall einer Organisation weitergeleitet werden können.

Office Communications Server

Softwarelösung von Microsoft, die die Integration von Voice over Internet Protocol (VoIP), Sofortnachrichten, Chats, Konferenzen, Anwesenheitsfunktionen und weiteren Kommunikationslösungen ermöglicht.

Office Communications Server Attendant

Eine integrierte Clientanwendung, von der aus Benutzer auf die Funktionen des Reaktionsgruppendiensts zugreifen können.

Office Communicator

Ein Windows-basierter Desktopclient, von dem aus Benutzer auf die Funktionen für Kommunikation und Zusammenarbeit von Office Communications Server zugreifen können.

Office Communicator Gruppenchat

Eine Desktopclientanwendung, mit der Unterhaltungen und Features von Chatrooms den Endbenutzern verfügbar gemacht werden. Mit Gruppenchat können die Benutzer Sofortnachrichten in einem Chatroom, in einer Peer-zu-Peer-Unterhaltung oder in einer Sofortnachrichtenkonferenz senden und empfangen.

Office Communicator Phone Edition

Ein intelligentes IP-Telefon, das Netzwerkaudio, einen benutzergesteuerten Entwurf, Zuverlässigkeit, hohe Tonqualität und die verbesserten Funktionen für die Kommunikation und die Zusammenarbeit von Microsoft Office Communications Server kombiniert.

Offline Message

Nachricht, die vom Sender oder Anrufer zu einer anderen Zeit gesendet wird, als sie beim Empfänger ankommt bzw. bearbeitet wird, z.B. E-Mail, Voicemail oder Fax.

One Number Service

Funktion, die die Erreichbarkeit unter einer einzigen Rufnummer – unabhängig vom verwendeten Endgerät – sicherstellt. Damit braucht sich ein Anrufer nur eine Nummer zu merken, um seinen Gesprächspartner zu erreichen – egal ob der sich am Schreibtisch, unterwegs im Gebäude, im Auto oder im Ausland aufhält.

Online Message

Nachricht, die Sender und Empfänger gleichzeitig und interaktiv übermitteln bzw. bearbeiten. Eine typische Online-Message ist ein Telefongespräch, aber auch ein Chat per Internet.

OSI

Open System Interconnection: offenes Schichtenmodell zur Vereinheitlichung der computerinternen Kommunikation. Das Modell postuliert sieben Schichten, die aufeinander aufbauen und miteinander im Austausch stehen. Diese Struktur erlaubt die Definition von standardisierten Schnittstellen zwischen den einzelnen Schichten (Kommunikationseinheiten).

p

Path Replacement

Path Replacement verbindet zwei Teilnehmer innerhalb einer TK-Anlage direkt miteinander (auch: „Explicit Call Transfer“).

PBX

Private Branch Exchange: Telefonanlage

PCI

Peripheral Component Interconnect: Standard zur Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Prozessor

PCIe

Peripheral Component Interconnect Express: Nachfolger von PCI mit höherer Datenübertragungsrate pro Pin.

Persönliche Notiz

Eine Textnotiz von einem Benutzer, die zusammen mit dessen Anwesenheitsstatus angezeigt wird.

PoE

Power over Ethernet: Technologie die den Betriebsstrom über das Netzwerk zur Verfügung stellt.

Pool

Eine Kombination von einem oder mehreren Frontend Servern und einer Back-End-Datenbank, die auf dem Frontend Server (Standard Edition) oder einem oder mehreren Back-End-Datenbankservern (Enterprise Edition) gehostet wird.

Postmaster

Der Postmaster ist eine definierte Anlaufstelle im System, bei der alle Nachrichten auflaufen, die sich nicht vermitteln oder zustellen lassen.

POTS

Plain Old Telephone System: normales altes Telefonsystem. Bezeichnet das analoge Telefonnetz, im Gegensatz zu digitalisierten Netzen wie ISDN- oder Breitbandnetzen.

Power Dialing

Spezielles automatisiertes Verfahren für den Aufbau von Telefonverbindungen aus einem Contact Center heraus. Dabei wählt das System selbsttätig Rufnummern und verbindet angenommene Anrufe an den nächsten freien Mitarbeiter, der das Gespräch dann weiterführt. Dadurch wird sichergestellt, dass die Mitarbeiter im Contact Center sich ganz auf die Kundengespräche konzentrieren können.

Programm-ID

Logische Kennung für eine Kommunikationsbeziehung über das RFC-Protokoll (siehe dort). Über die Programm-ID erfolgt die Authentifizierung des angeschalteten Systems.

PSOM

Persistent Shared Object Model: Protokoll zur Übermittlung freigegebener Inhalte zwischen dem Live Meeting-Client und Office Communications Server, dem Webkonferenzserver oder dem Live Meeting-Dienst.

PSTN

Public Switched Telephone Network: öffentliches Telefonnetz

q

QoE

Quality of Experience: Eine Messung der Wahrnehmung eines Benutzers im Hinblick auf die Qualität einer Audiokommunikationssitzung. Bei der Sprachkommunikation werden von QoE beispielsweise Echos und Hintergrundgeräusche wie Rauschen in der Leitung überwacht.

QoS

Quality of Service: Verfahren zur Steuerung des Datenverkehrs in Netzwerken, um gewährleisten zu können, dass Daten bestimmter Dienste nach vorgegebenen Qualitätsparametern beim Empfänger ankommen (Sprache vor Daten).

r

RAID

Redundant Array of Independent Disk: Festplattenverbund zur Gewährleistung der Datenverfübarkeit, sollte eine Festplatte ausfallen. Die Daten werden je nach Konfiguration (RAID 0,1,5) auf die im Verbund befindlichen Harddisks gespeichert.

RDP

Remote Desktop Protocol

Reaktionsgruppe

Eine Reaktionsgruppe, die auch als Workflow bezeichnet wird, leitet eingehende Anrufe an Gruppen mit zugewiesenen Agents weiter und fügt Anrufe in Warteschlangen ein. Mit einer Reaktionsgruppe wird bestimmt, wie mit einem Anruf umgegangen wird, nachdem er vom Reaktionsgruppendienst entgegengenommen wurde und bis er von einem Agent beantwortet wird. Eine Reaktionsgruppe kann einfach ein Sammelanschluss sein, oder sie kann so konfiguriert sein, dass komplexere Szenarien mit einer interaktiven Sprachantwort (IVR, Interactive Voice Response) unterstützt werden. Bei einer IVR-Lösung wird anhand von Informationen über den Anrufer bestimmt, wie bei einem Anruf vorzugehen ist.

Reaktionsgruppendienst

Eine Anwendung, mit der Administratoren Reaktionsgruppen erstellen können, um eingehende Anrufe an Gruppen mit zugewiesenen Agents weiterzuleiten und Anrufe in Warteschlangen einzufügen.

Reaktionsgruppenvorlage

Eine Vorlage, die das Erstellen einer neuen Reaktionsgruppe vereinfacht. Jede Vorlage verfügt über eine vordefinierte Reihe von Features wie Willkommensnachrichten, Wartemusik, Geschäftszeiten und eine Unterstützung der interaktiven Sprachantwort. Wenn ein Administrator mit dem Konfigurationstool für Reaktionsgruppen eine neue Reaktionsgruppe erstellt, kann er die zu verwendende Vorlage auswählen und dann die erforderlichen Einstellungen konfigurieren.

Redirected Number

Wörtlich: umgeleitete Rufnummer. Wird innerhalb einer TK-Anlage ein ankommender Anruf umgeleitet, erhält er als Zusatzinformation die Redirected Number. Sie zeigt an, an welche Nummer der Anruf ursprünglich gerichtet war. Erlaubt auch die Weiterleitung des Anrufs direkt zur Voicemailbox des ursprünglich angerufenen Teilnehmers.

Registry

Datenbankstruktur oder -eintrag im Betriebssystem (Windows), in dem verschiedene programmrelevante Voreinstellungen abgelegt werden.

Reguläre Ausdrücke

Zeichenfolgen, mit denen Zeichenfolgen beschrieben werden oder die mit ihnen übereinstimmen. Dabei gelten bestimmte Syntaxregeln. In Office Communications Server werden reguläre Ausdrücke auf vielfältige Weise verwendet, beispielsweise beim Angeben der Mediengatewayauswahl und beim Filtern von Gruppenchatnachrichten.

Remote Call Control

Die Möglichkeit, Anrufe auf einem Desktoptelefon über eine computerunterstützte Software wie Office Communicator zu tätigen und entgegenzunehmen. Im Gegensatz zu Enterprise-VoIP fungiert bei der Remoteanrufsteuerung der Computer selbst nicht als UC-Gerät (VoIP-Client).

Remotebenutzer

Ein Unternehmensbenutzer, der sich von außerhalb der Firewall der Organisation anmeldet.

Reverseproxy

Ein Server im Umkreisnetzwerk, der externe Benutzer authentifiziert, damit diese Benutzer Besprechungsinhalte herunterladen, Verteilergruppen erweitern oder Dateien vom Adressbuchdienst herunterladen können.

RFC

Remote Function Call: Verfahren, um Funktionen in einem entfernten System aufzurufen. RFCs werden über die standardisierte Schnittstelle CPI-C (Common Programming Interface-Communication) oder via TCP/IP übertragen.

RFC Destination

(wörtlich: RFC-Ziel). Grundlage für die Adressierung einer RFC-Kommunikation zu einem externen System.

ROI

Return On Invest: Zeitspanne, nach der sich die Anschaffungskosten rentieren.

RoundTable

Ein Audio-/Videogerät, das ein Panoramavideo eines Konferenzraums für Remoteteilnehmer erstellt. Es verfügt über eine Reihe von Richtmikrofonen, über die die sprechende Person hervorgehoben wird.

Routing

Vermittlungsprinzip, insbesondere in der IP-Datenkommunikation. Dabei werden Daten nicht über jeweils eine stehende Verbindung übermittelt, sondern zunächst in Daten-Pakete zerteilt. Diese Datenpakete werden alle an die gemeinsame IP-Adresse übermittelt, aber an jedem Netzknoten wird eine Entscheidung über den günstigsten Weg zum Zielpunkt getroffen. Beim Empfänger werden die Datenpakete dann wieder konsistent zusammengeführt.

RTP

Real-Time Transport Protocol: kontinuierlichen Übertragung von audiovisuellen Daten (Streams) in einem IP Netzwerk.

Rückruf

Ein Feature von Communicator Web Access, mit dem ein Benutzer einer Konferenz beitreten kann, indem er anfordert, dass Office Communications Server eine bestimmte Telefonnummer anruft. Der Benutzer tätigt dann keinen Anruf bei einem Konferenzdienst.

s

Sammelanschluss

Eine Sammlung von Telefonnummern, an die Anrufe eines bestimmten Typs, z. B. Verkaufs- oder Supportanrufe, in einer Reihenfolge weitergeleitet werden können, die vom Administrator festgelegt wird.

SaaS

Software as a Service: Anwendungen werden von einem Service Provider gehostet und über das Internet gegen Entgelt dem Kunden zur Verfügung gestellt.

SAS

Standalone Survivability

SBA

Survivable Branch Appliance: Stellt über das Media Gateway während eines Ausfalls der WAN Verbindung zum Lync Server weiterhin die Sprachkommunikation zur Verfügung (ohne IM und Precense)

SBC

Session Border Controller

SDP

Session Description Protocol: Beschreibt die Ankündigungen und Einladungen von Multimediasitzungen (Deskription wird im AD gespreichert).

Serverrolle

Ein Office Communications Server, auf dem eine spezielle Funktionalitätsgruppe ausgeführt wird, z. B. Audio-/Videokonferenzen, Edgedienste oder Vermittlungen zwischen Enterprise-VoIP und dem PSTN.

SIP

Sessions Initiation Protokoll: Ein Signalübermittlungsprotokoll zum Erstellen, Ändern und Beenden von Sitzungen zwischen zwei und mehreren Teilnehmern, z. B. Telefongespräche über das Internet und Konferenzen.

SIP Adresse

Ein URI, mit dem ein Endknoten in einem SIP Netzwerk identifiziert wird, z. B. sip:jemand@example.com.

SIP Domäne

Eine Domäne, die für die Annahme von SIP Datenverkehr konfiguriert wurde.

SIP Trunking

Ein Mechanismus, mit dem ein Unternehmen das Sprachnetzwerk mit einem Dienstanbieter verbindet, der Dienste für die Aufnahme sowie die Beendigung von Anrufen und für Notfälle im Telefonfestnetz ohne die Bereitstellung von IP-PSTN-Gateways anbietet.

Smartphone

Ein mobiler Computer, der über Telefonfunktionen verfügt. Dazu gehören Telefone und Pocket PC-Geräte, die als Telefon fungieren können.

Softfax

Software-Lösung, mit der Telefaxe direkt vom PC aus gesendet und empfangen werden können.

Spim

Spam on instant messaging: Unerwünschte, kommerzielle Massensendungen von Sofortnachrichten (Spam bei Sofortnachrichten).

SSO

Single Sign-On: Authentifizierungsverfahren, bei dem ein User einen Namen und ein Passwort einträgt und dadurch Zugriff auf mehrere Anwendungen im LAN erhält.

Subscriber

Teilnehmer (z.B. an einem Kommunikationsdienst)

t

T.30

Protokoll zur Fax-Übertragung: Das T.30-Protokoll legt die Basis für den G3-Faxstandard für die Kommunikation zwischen Faxgeräten, Faxmodems, Faxkarten und Fax-Servern. Das Protokoll definiert, wie Verbindungsaufbau, Übertragung von Rufnummer, Datum und Uhrzeit sowie die Empfangsquittierung ablaufen. Datenübertragungsrate kann zwischen 2400 bit/s und 33.600 bit/s liegen.

T.38

Protokoll zur Fax-Übertragung per Internet (Fax over IP). Dabei werden Faxe nicht als digitale Sprachsignale aus dem Frequenzband 300 bis 3.400 Hz übertragen, sondern in einem eigenständigen Protokoll mit eigenem Format und eigenen Regeln. Die zu übertragenden Datenpakete werden direkt in UDP/TCP und IP eingebettet.

TAPI

Telephony Application Programming Interface: Programmierschnittstelle für Telefonieanwendungen unter Windows.

TCP

Transmission Control Protocol, Übertragungs-Kontroll-Protokoll: Protokoll für die Kommunikation zwischen Rechnersystemen. Für die sichere Übertragung der gesendeten Informationen stellt TCP eine zusätzliche Beziehung zwischen dem Sender und Empfänger her, über die laufend geprüft wird, ob die gesendeten Daten komplett übertragen und korrekt empfangen wurden. Bei Fehlern werden die fraglichen Datenpakete automatisch noch einmal übertragen. TCP arbeitet (anders als IP) verbindungsorientiert, d.h. bei jedem Übertragungsvorgang wird zunächst eine Verbindung aufgebaut, die anschließend wieder getrennt wird.

TDM

Time Devision Multiplexing: Eine leitungsvermittelte Technologie, die einen oder mehrere Sprachdatenströme für die Übertragung in einen einzelnen Datenstrom konvertiert.

Teamanruf

Das Weiterleiten eines Anrufs von einem Teamleiter an das gesamte Team gemäß einem Sammelanschlussalgorithmus.

Teilnehmerliste

Eine Liste mit den Namen und dem Anwesenheitsstatus aller Mitglieder, die derzeit in einem Chatroom angemeldet sind.

Telefonkonferenzserver

Eine Serverrolle, die auf einem Office Communications Server-Frontend Server ausgeführt wird und die Integration von Audiokonferenzanbietern (Audio Conference Provider, ACP) verwaltet. Dadurch werden Konferenzen mit mehreren Teilnehmern über das PSTN ermöglicht, die eine Verbindung über einen Audiokonferenzanbieter herstellen.

Terminalserver

Software, die in der Lage ist, mehrere Terminals (PCs, Desktops) zu emulieren. Der Zugriff auf die Terminals erfolgt über ein Netzwerk.

TK Anlage

Telekommunikationsanlage oder Telefonanlage.

Trunk

Einen einzelnen Übertragungskanal zwischen zwei Punkte. Davon abgeleitet bezeichnet „trunking“ ein Konzept, bei dem ein Kommunikationssystem einer Vielzahl von Teilnehmern Zugang gewähren kann, indem eine definierte Menge an Leitungen oder Frequenzen gemeinsam genutzt wird, anstatt jedem Anrufer/Nutzer eine individuelle Leitung bereitzustellen.

TSP

TAPI Service Provider: Softwaremodul, das die Kommunikation zwischen einem PC und einer angeschalteten Telefonanlage regelt, wobei der Aufbau von Gesprächen oder Datensendungen über den PC erfolgen kann.

u

UC

Unified Communication bedeutet, dass unterschiedliche Kommunikationsdienste (Festnetz-Telefonie, Handy, E-Mail, Mailbox) in einer Benutzerform zusammengeführt, integriert und weitgehend automatisiert werden, meist mit PC-Unterstützung. Zusätzlich zur möglichen Nutzung unterschiedlicher Kanäle integriert UC auch Präsenzinformationen, Videokonferenzen, Textnachrichten, Web-Conferencing, Whiteboards und Application Sharing. Die Technik alleine macht UC jedoch nicht wertschöpfend: Beim Anwender muss für Akzeptanz geworben werden und passende unternehmensinterne Umgangsformen müssen entwickelt werden. Worin dabei die Herausforderungen bestehen, können Sie in unserem UCC-Knigge nachlesen.

UDP

User Datagram Protocol: Verbindungsloses Transportprotokoll für den Datenaustausch zwischen Rechnern. Es setzt direkt auf dem Internet Protokoll auf. UDP wurde definiert, um auch Anwendungsprozessen die direkte Möglichkeit zu geben, Datagramme zu versenden und damit die Anforderungen transaktionsorienterten Verkehrs zu erfüllen.

UM

Unified Messaging: Zusammenführen verschiedener Kommunikationsdienste auf einer gemeinsamen Plattform. Bei diesen Diensten kann es sich z.B. um Sprache (Telefonie), Fax, E-Mail oder SMS handeln, die dann in einer Unified-Messaging-Lösung auf einer universellen Kommunikationsplattform verwaltet und im Idealfall untereinander konvertierbar werden.

Universelle Gruppe

Eine Sicherheits- oder Verteilergruppe, deren Mitglieder Benutzer, Gruppen und Computer aus beliebigen Gesamtstruktur-Domänen sein können. Universellen Sicherheitsgruppen können Rechte und Berechtigungen für Ressourcen in beliebigen Gesamtstruktur-Domänen gewährt werden.

Unternehmensbenutzer

Ein Benutzer mit einer Identität in den Active Directory-Domänendiensten.

v

Verbund

Eine Vertrauensstellung zwischen zwei oder mehr SIP-Domänen, die Benutzern in unterschiedlichen Organisationen die Kommunikation über Netzwerkgrenzen hinweg ermöglicht.

Vermittlungsserver

Die Serverrolle ist für Lync Enterprise Voice erforderlich.Sie übersetzt Signale und Medien zwischen der internen Infrastruktur und einem Gateway, einer VoIP Anlage oder einem SIP Trunk.

Video Conferencing

Videokonferenz: Kommunikation zwischen mehreren Teilnehmern, die sich nicht physisch im selben Raum befinden, wobei die Verständigung nicht nur per Sprache, sondern gleichzeitig auch per Bildübertragung stattfindet. Es ist meistens auch die Einbindung von Folienpräsentationen, Fotos, Videos und Dateien unterschiedlicher Formate möglich.

Videoaushandlung

Der Vorgang, bei dem ein sendendes Endgerät die Videofunktionen eines empfangenden Endgeräts vor dem Senden des Videodatenstroms bestimmen kann.

Visitenkarte

In Office Communicator eine Darstellung von Informationen zu einem Kontakt, einschließlich Anwesenheitsstatus und Aktivität.

Voice Circuit

Übertragungskanal zwischen mindestens zwei Telefonendgeräten, der während der gesamten Gesprächsverbindung bestehen bleibt. Aufbau und Beendigung erfolgen in der Telefonanlage durch die Switch-Matrix.

VoIP

Voice over IP: Die Sprachinformationen werden via Internet-Protokoll übertragen anstatt auf dem herkömmlichen Weg per Sprachkanal. Sprache wird dabei in Daten umgerechnet und IP-gemäß als Datenpakete übertragen. Beim Gesprächspartner werden die Datenpakete dann wieder zu Sprache zurückgerechnet. VoIP braucht eigene Telefonendgeräte und erlaubt die Einbindung von computergestützten Leistungen.

VPN

Virtual Private Network: Sichere getunnelte Verbindung von Zweigstellen oder Home Office Usern zur Zentrale über ein öffentliches Netz.

w

Wartefeld

Stellt eine Warteschlange für die Verwaltung von Telefonanrufen bereit.

Wave Treiber

Softwaremodul, das auf Computersystemen die Verarbeitung (Aufnahme und Wiedergabe) von Audiodaten ermöglicht.

Webkonferenz Edgedienst

Ein Dienst, der auf dem Edgeserver von Office Communications Server ausgeführt wird und externen Benutzern ermöglicht, an Webkonferenzen teilzunehmen, die auf einem internen Webkonferenzserver von Office Communications Server gehostet werden.

Webkonferenzserver

Eine Serverrolle, die die Zusammenarbeit an Daten in Onlinekonferenzen verwaltet.

WLAN

Wireless Lokal Area Network: In einem drahtlosen Netzwerk kann sich ein mobiler Benutzer über eine drahtlose Verbindung mit dem LAN verbinden.

z

Zertifizierungsstelle

Autorität in einem Netzwerk, die Sicherheitsausweise und Public Keys für die Verschlüsselung von Nachrichten ausgibt und verwaltet.

Zugriffs Edgedienst

Ein Dienst für den Edgeserver von Office Communications Server, der externe Benutzer überprüft.

Zugriffsebene

Eine Einstellung in Office Communication Server, mit der festgelegt werden kann, welche Informationen zu Ihrer Person für andere sichtbar sind. Zu den Zugriffsebenen gehören: Persönlich, Team, Firma, Öffentlich und Blockiert.