29.4.2022

Cyberangriffe: Kaspersky als Sicherheitsrisiko?

Die Entwicklungen in Osteuropa haben das Thema IT-Security bei unseren Kunden weiter priorisiert. Es erreichen uns hierzu viele Anfragen, zur Diskussion zum Einsatz der Software des russisches IT-Herstellers Kapersky und eine mögliche Ablösung durch Microsoft Defender. Ebenso, wie die Frage, welche Sicherheitsmaßnahmen Firmen konkret ausweiten sollen.

 

Kaspersky als Sicherheitsrisiko?

 

Gerade für Nutzer der Sicherheitssoftware Kaspersky stellt sich die Frage, wie riskant es ist, weiterhin mit der Software des russischen Unternehmens zu arbeiten. Das BSI warnt aktuell vor dem Einsatz von Kaspersky-Virenschutzprodukten und empfiehlt, Alternativen zu nutzen. Denn auch, wenn bislang noch keine konkreten Anhaltspunkte vorliegen, kann das Unternehmen gegen seinen Willen für Attacken auf seine eigenen Kunden in-strumentalisiert werden. Sich auf etwaige Cyberversicherungen zu verlassen ist brandgefährlich, da unklar ist, ob Cyber-Versicherungen bei russischen Hackerangriffen einspringen – oder sich auf Kriegsausschlussklauseln berufen. Aus unserer Sicht besteht hier konkreter Handlungsbedarf.

 

In einer vernetzten Welt betreffen Cyberbedrohungen wie Phising-Angriffe, Ransomware (Erpressungssoftware) oder andere Malware nicht nur Russland und die Ukrai-ne, sie sind weltweit relevant. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstech-nik, kurz BSI, rät in seiner Einschätzung zur aktuellen Cyber-Sicherheitslage, die eigenen IT-Sicherheitsmaßnahmen auszuweiten.

 

Jedoch weisen unser IT-Security Spezialisten darauf hin, dass auch unabhängig vom vom Ukraine-Krieg Cyberangriffe immer mehr und immer aggressiver werden.

 

Microsoft Defender als Alternative für mehr IT-Sicherheit

 

Auch wir raten dazu, eine schlagkräftige Sicherheitsstruktur wie den Microsoft Defender for Endpoint / für Endpunkt als Alternative zu Kaspersky zu nutzen. Die tragfähige Antiviren-Anwendung kann mögliche Cyberangriffe intelligent erkennen, nachhaltig abwehren und so Ihr Unternehmen schützen.

 

Kleinere und mittlere Betriebe können den Microsoft Defender für Unternehmen seit 1. März 2022 in Microsoft 365 Business Premium nutzen, und aktuell auch eine standalone Preview bekommen. Die standalone-Lizenz folgt im Laufe dieses Jahres, das umfassende Sicherheits- und Produktivitätspaket wird als eigenständiges Angebot erhältlich sein. Damit erhalten KMUs plattformübergreifenden Schutz beliebiger End-punkte, wie auch eine durchdachte Ransomware-Abwehr mit Technologien wie End-point Detection and Response (EDR), die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Microsoft 365 Business Premium richtet sich an Unternehmen mit bis zu 300 Mitarbeitern und verbindet als umfassende Lösung die Leistungsfähigkeit von Office 365 und Microsoft Teams mit ausgeweiteten Sicherheits-, Geräteverwaltungs- und Remotezugriffsfunktionen.

 

Für größere Unternehmen ist Microsoft Defender für Endpunkt seit Ende letzten Jahres auch mit M365 E3 erhältlich. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier!

 

Sie haben Fragen zur Cybersicherheit, oder interessieren sich für den Microsoft Defender? Mit unserem jahrelangen Know-how in Sachen IT-Sicherheit und als Micro-soft Preferred Partner beraten wir Sie gerne persönlich. Sprechen Sie uns einfach an!

 

Sabine Erlebach, Geschäftsführung