datac Cases
MAN Diesel SE: Von der Telex-Lösung zu
Unified Communications

Mit der Ablösung der Telex-Lösung durch ein zentrales Fax-System wurde 1995 der erste Schritt in Richtung in Richtung Unified Communications bei MAN Diesel SE in Augsburg gemacht.

Die Herausforderung

Dabei setzte MAN Diesel SE immer auf zentrale Plattformen wie den Terminalserver. Bereits 1995 hat sich MAN Diesel SE in Augsburg entschieden, ihre alte Telex-Lösung auf Basis eines ADX-Telex-Systems, angeschlossen an einen IBM Host, zu ersetzen. Voraussetzung war die Beibehaltung der auf dem Host laufenden Software, jedoch sollte zusätzlich der Fax-Dienst als Erweiterung implementiert werden. Man entschied sich seinerzeit für das Telex-/Fax-System „DAXY“ der Firma Dr. Neuhaus in Hamburg, das auf Basis OS/2 und Novell Netzwerk von datac Kommunikationssysteme implementiert wurde. Die Telex-Nebenstellenanlage als Ersatz des ADX-Systems wurde auf Basis eines datac CP721 Telex-Nebenstellencomputers realisiert.

Die Lösung

Die OS/2 und Novell Server basierende Lösung wurde 1999 im Zuge einer Kapazitätserweiterung und auf Grund der Einstellung der Unterstützung für das OS/2 Betriebssystem auf Basis Windows NT neu aufgesetzt. Hierbei war wiederum Voraussetzung, die bestehende Host-Anwendung unverändert weiterführen zu können. Die Migration der Host-Anbindung konnte ohne Änderungen durchgeführt werden. Als Telex-/Fax-System  wurde das mrs-System der damaligen Firma PP-Com, heute Cycos AG, ausgewählt.

Die datac Telex-Nebenstellenanlage konnte durch die Integration in das mrs unverändert weiter betrieben werden. Der Fokus konzentrierte sich mittlerweile immer mehr auf den Fax-Dienst, so dass die Telex-Kapazitäten verkleinert werden konnten. Inzwischen hatte MAN Diesel SE fast ihr gesamtes Bestell-, Liefer- und Mahnwesen mit mehreren tausend Telefaxen pro Woche auf das System gelegt. Bestellungen gehen in „Echtzeit“ automatisiert an die Lieferanten. Die Fehlerbearbeitung und Eingangsvermittlung erfolgt zentral.

Die Vorteile

Die datac-Entwickler steckten viel Know-how in die Kombination eines automatischen Zeichnungsarchivs mit dem Bestell-Fax. Damit können beispielsweise Zeichnungen von Maschinenbauteilen den Bestellungen automatisch beifügt und somit der Bestellvorgang beschleunigt werden. Ebenfalls mit hohem Entwicklungsaufwand wurde 2003/2004 die Anbindung an das Dokumenten-Management-System „Documentum“ realisiert. Schon 2002 wurde der Office-Bereich erschlossen und jedem Mitarbeiter stand damit eine eigene Fax-Durchwahl, angebunden an das hausinterne Lotus Notes Mail-System, zur Verfügung. Später erfolgte die Erweiterung der Voice-Mail-Funktionalität über mrs  sowie eine CTI-Integration in Lotus Notes.

Mit Abkündigung des NT4 Betriebssystems wurde Ende 2003 beschlossen, das System auf einer neuen Hardware- und Software-Plattform neu zu installieren. Gleichzeitig ging eine Umstellung der Client-Komponenten und der Lotus Notes Integration von Windows NT/Citrix Terminalserver auf eine neue, Windows 2003 Server basierende Citrix Metaframe XP Terminal Server Farm vonstatten. Im Rahmen dieser Umstellung wurde auch die Integration des SAP/R3 Systems in Angriff genommen, das mittelfristig die ADX Host Schnittstelle ersetzen wird. Bei jedem Schritt hatte die hohe Verfügbarkeit des Systems Priorität, denn die Abwicklung geschäftskritischer Prozesse musste gewährleistet sein. Kurze Reaktionszeiten in Wartungsfällen sind dabei von großer Bedeutung. Diese Anforderung konnte durch ein entsprechendes Remote-Wartungskonzept realisiert werden. MAN steht ein Full Service zur Verfügung, der auch in die internen IT-Prozesse und im eigenen Helpdesk integriert ist.

Bestehende ITK-Infrastruktur

  • Lotus Notes
  • SAP
  • Siemens Hicom 300 H

Die datac-Lösung

  • Fax Server
  • CTI
  • Hochverfügbarkeit
  • Sonderlösungen
 

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